- Wege nach Innen

Wege nach Innen
Die Teilnahme an einer Jahresgruppe ist ein großes Abenteuer, sich auf sich selbst einzulassen – es ist eines, das sich lohnt - denn es führt zurück zur Quelle und damit zu sich selbst. Dorthin, wo der innere Friede, Gelassenheit, Liebe und Freude zu finden sind! Die Heilung und Erlösung, die geschehen, wenn wir bereit sind, zu sehen WAS IST und der Wahrheit nur wenige Schritte entgegenzugehen, sind gnadenvoll. Die innere Befreiung und Heilung beginnen bei der Selbsterforschung auf der seelischen Ebene, von dort durchdringen sie Geist und Körper. Von Karin. Die Situation des Menschen, der von seinem Ego tyrannisiert und gefangen ist, wird erst deutlich, wenn dieser in der Lage ist, die Sichtweise zu ändern und sein Herz zu öffnen. Bis dahin jedoch hält er seine Sichtweise und den Zustand der Trennung, des Alleinseins für das einzig Mögliche, das Menschsein sein kann. Es ist, als ob er ein Leben lang in seinem Zimmer sitzt, immer die gleichen Wände und Möbel anstarrt, hie und da ein bisschen aufräumt, umräumt, verräumt, aber in Wirklichkeit keine Ahnung davon hat, dass es noch etwas anderes geben könnte. Stets überkommen ihn die allbekannten Gefühle, die gleichen quälenden Gedanken, aber die Welt des Fernsehens lenkt ihn ab, verspricht minütlich Hoffnung, Verbesserung und Befriedigung durch das Stillen der körperlichen Bedürfnisse. Was er nicht weiß: Es gibt eine andere Welt, eine Welt des Lichts, der Freiheit, der Liebe und Lebendigkeit. Ich selbst gehe diesen Weg seit ich 15 bin, aber in Wirklichkeit schon viel, viel länger. Durch einen Akt der Gnade durfte und darf ich die Sichtweise wechseln, die wahre Natur des Selbst schauen, das göttliche Erbe antreten, durfte und darf die Welt der Erscheinungen im Glanz des göttlichen Lichts sehen und den Urgrund des Seins als wahre Realität erleben. Ramana Maharshi ist der innere Meister, OM C.Parkin war der äußere Meister – durch sie durfte sich mir dieser Weg eröffnen. Die Verbindung zur wahren Quelle bringt die eigene Essenz, die Essenz der Liebe und des Gewahrseins zu leuchten und transzendiert das Ego. In der Arbeit – sei es in der Gruppe oder in Einzelsitzungen öffnet sich ein Kanal (nicht mit Channelling zu verwechseln), durch den die göttliche Gnade wirkt. Es ist ein wesentlicher Aspekt des Göttlichen, nämlich die Wandlungskraft, die Kraft der Transformation, die wie ein Katalysator wirkt und im Menschen Wandlung hervorruft. Durch das Licht und die Liebe werden verborgene, unbewusste Energien, alte „Dämonen“ oder verdrängte Inhalte an die Oberfläche gebracht und erlöst. Dem Menschen werden dabei innere Erkenntnisse zuteil oder unbewusste Szenen von früher gezeigt, die ihm helfen zu verstehen und die Vergangenheit zu erlösen. Sehr hilfreich ist das bei der Arbeit mit Familiensystemen, wo in der inneren Schau gezeigt wird, wo alte Verstrickungen, verborgene „Gespenster“, Lügen, Geheimnisse, etc. zu finden sind. Über die seelische Ebene ist durch diese innere Zuwendung und die Gnade Heilung für alle Beteiligten möglich. Um die Ausgangslage und den Sinn innerer Arbeit noch mehr zu verdeutlichen, möchte ich ein weiteres Bild geben. Das Innere eines Menschen ist wie ein riesiger, unerforschter Schlossgarten mit vielen wilden Pflanzen, alten Bäumen, Buschwerk, verschlungenen Wegen, stillen Gewässern, verlassenen Ruinen. Das Licht des Bewusstseins hat noch nicht viel davon gesehen, so liegt er wie verwaist da, verlassen, brach, verwildert, unbeachtet, sich selbst überlassen. Der Mensch umrundet diesen Garten wie in einem Tiefschlaf, er kennt die Mauern, späht hie und da durch die Lücken, sieht dicht verwachsene, undurchdringliche Sträucher oder er wagt sich ein, zwei Meter hinein und bewegt sich dann vorsichtig, langsam am inneren Rand des Gartens entlang, stets auf der Lauer, ob nicht jeden Moment der Feind angreift. Der Weg hat tiefe Furchen gezogen, er ist so viele Male schon begangen worden und bietet mittlerweile das Gefühl der Sicherheit und des Vertrauten. Beim Blick hinein ins Innere tauchen unangenehme Gefühle wie Angst, Bedrohlichkeit, Ungewissheit, Feigheit auf. Hie und da flackert die Erkenntnis auf, dass dieser riesige Raum mit einem selbst zu tun hat. Aber es bleibt nicht viel Zeit nachzudenken, denn der Mensch ist beansprucht mit all den unterschiedlichsten Szenen, die auf seinem Weg auftauchen, und die sich immer wieder an den gleichen Stellen der Runde wiederholen. Wie ein Karussell, das sich dreht, begegnet er wieder und wieder den gleichen Figuren, Bildern, Herausforderungen. Und an mindestens der Hälfte der Runde gleicht der Weg eher einer dunklen, finsteren Geisterbahn, die mehr Angst und Schrecken einjagt, als Vergnügen und Ablenkung bietet. Die inneren Geister und Dämonen und all die verdrängten Schattenanteile zeigen sich mit großer Verlässlichkeit immer wieder von Neuem - nur in verkleideter, nicht erkennbarer Gestalt seiner Mitmenschen. Dennoch sind all diese Erscheinungen vertraut, altbekannt und bieten, so paradox es klingt, ein Gefühl der Sicherheit. Dieser Weg scheint also alles andere als beschaulich, erholsam, gemütlich zu sein, dennoch wiederholt Mensch diese Runden unendlich oft – viele Leben lang. Es kommt aber noch dicker: Für einen Außenstehenden sind diese Erlebnisse, Erscheinungen und Szenen, die den Menschen so unbegreiflich auf seinen Runden binden und fesseln, bewegen und lähmen nicht sichtbar und nachvollziehbar. In Wirklichkeit sind diese Ereignisse nicht im Außen, sie spielen sich im Inneren der Person ab, sie sind nicht wirklich real. Es ist wie ein Traum. Wie ein ständig wiederkehrender Alptraum. An dem Punkt des größten Leides fängt sich das Bewusstsein zu regen an. Die Erkenntnis steigt hoch, dass diese Szenen sich immer wiederholen und dass es etwas anderes geben könnte, als an der Oberfläche sichtbar ist. Ein inneres Aufflackern lässt den Mensch stehen bleiben, inne halten, sich fragen, was eigentlich da abläuft. Er wagt, in das Dickicht hineinzuschauen und spürt einen Zug ins Innere, ein Sehnen, einen Wunsch nach Klarheit, Wahrheit und Frieden. Das ist der Zeitpunkt, wo die Zeit reif ist, den Weg nach Innen anzutreten – und mit einer genauen Erforschung des Naheliegenden zu beginnen. Es taucht der Wunsch nach Heilung auf und auch das Bedürfnis, das Unbewusste, diesen riesigen Schlossgarten zu erforschen und den Wurzeln all der äußeren Erscheinungen nachzuspüren. Nach kurzer Zeit in solcher prozessorientierten Begleitung wird sichtbar, dass von jeder Erscheinung am Rande Wege ins Innere führen, und alle führen sie zu einem Zentrum. Die Hürden auf dem Weg sind naturgemäß sehr groß, Ängste und Schmerzen kommen klarer zum Vorschein, die Dämonen wirken größer, unüberwindbarer – zunächst. Doch was geschieht, ist ein Mysterium: indem der Mensch diesen Weg geht, bringt er Licht in den Dschungel. Sein aufmerksames, bewusstes Auge erhellt die Finsternis und bringt zum Vorschein, was vorher unbekannt und verborgen war. Sein Bewusstsein wirkt wie Knoblauch gegen Dracula. Jäh kreischt dieser auf, gibt sich zu erkennen, flüchtet. Bei uns muss er nicht flüchten, er wandelt sich, transformiert sich im Licht der Liebe. Auch Gefühle wie Angst oder Schmerz verlieren an Bedrohlichkeit und dem Gefühl des Ausgeliefertseins. Angst entsteht immer dann, wenn man Mensch etwas nicht kennt. Schaut er jedoch hin, schwindet sie, Unbekanntes wird bekannt. Die Regeln in dem großen Garten sind für den menschlichen Verstand jedoch nicht begreifbar und nicht nachvollziehbar. Es gibt Führer auf den Wegen und Pfaden des inneren Reiches – und diese Führer heißen: Angst oder Schmerz! Ja, du liest richtig. Wer den Weg kennt, stößt auf Angst, Schmerz oder auch Wut – und diese Gefühle sind wie in Schichten angelegt, vergleichbar mit konzentrischen Kreisen, die immer dichter und intensiver werden, Zonen in unserem Garten, die zu einem großen Zentrum führen. Jede Zone wird bewacht von einem Hüter, verkleidet als Gespenst der Angst und des Schmerzes. Es ist wie eine Prüfung, ob der Initiant weitergehen will und kann. Ist er bereit dem Dämon ins Auge zu schauen? Ist er bereit, sein Schwert zu erheben und zu kämpfen – für sich selbst? Für die Wahrheit, für das Licht, für die Liebe ? Ist er bereit, der Angst zu begegnen, sie zu fühlen, ihr in jeder Zelle des Körpers Raum zu geben, damit sie weichen kann? Ist er bereit, sich die Wahrheit zu sagen, nämlich dass hinter jeder Erscheinung ein Ego-Gedanke steckt, ein Wunsch, eine Begierde, ein Streben, ein Wollen? Und vor allem Widerstand gegenüber alten, unverdauten Erfahrungen der Vergangenheit? Wenn er bereit ist zu fühlen, hinzuschauen und wirklich weiterzugehen, wird er eingelassen in die nächste Zone. Die Angst und der Schmerz leiten ihn, sie führen ihn tiefer hinein zum Kern der jeweiligen Zone, dorthin wo die uralten Leichen liegen, die uralten Traumen und Auslöse-Erfahrungen, die ich oft als Gespenster bezeichne, weil sie abgespalten worden sind und sich mitunter verselbständigt haben. Es sind die Wurzeln der Erscheinungen, die sich am Rand des Gartens bis heute abspielen und sich dort stetig wiederholen. Sie sind die wahren Ursachen der inneren Befindlichkeit. Es handelt sich immer um eigene Kreationen des Geistes - Gedanken und Gefühle, die sich im Körper manifestiert haben. Und diese Kreationen sind nichts anderes als Schattenseiten, abgelehnte Eigenschaften, schmerzhafte Gefühle, die unterdrückt und bekämpft werden. Verdrängen funktioniert aber nicht, alles kommt wieder, immer wieder – bis wir hinschauen. Es gibt nämlich eine weitere Regel des Universums: alles will erfahren und akzeptiert werden. Alles will da sein dürfen und seiner Bestimmung zugeführt werden. Nichts kann ausgeschlossen oder abgelehnt werden. Auch wenn es einige Leben lang braucht, auch wenn es viele Jahre in einem Leben braucht, dass diese alten Erfahrungen hochkommen und sich zeigen: es ist ein Moment der Gnade, wenn offenbart wird, was der wahre Hintergrund eines „Themas“ oder Musters ist, wenn die Wurzeln sich zeigen und die damit verbundenen Gefühle frei werden. Es genügt, hinzuschauen, zu fühlen und JA zu sagen! Wenn das geschieht, findet Heilung und Erlösung statt. Alle Szenen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fallen in sich zusammen wie ein Kartenhaus und werden absorbiert in die große Leere oder das große Feld der menschlichen Erfahrungsvielfalt. Was bleibt, ist das leuchtende, helle Jetzt ohne Emotion oder Gedanken. Alle die Wege führen wie erwähnt zu einem Zentrum. Dort liegt die Urprägung, die Urerfahrung der Trennung von Gott. Scheinbar – denn alles IST Gott, es gibt nichts außerhalb davon! Aber die subjektive Erfahrung, dieses Vergessen suggeriert Trennung. In Wirklichkeit haben wir eine grundsätzliche „Heilige Idee“, einen Essenz-Aspekt des Göttlichen vergessen. Essenzaspekte sind z.B. die Essenz des Gewahrseins, der Reinheit, der Freundlichkeit und Güte, der Liebe, der Freude, des Friedens, der Kraft, der Intelligenz und Leerheit. Es gibt neun „Heilige Ideen“, die sich dadurch ableiten und die im Menschen natürlich veranlagt sind, wenn dieser ganz aus und von seiner Essenz lebt und durchdrungen wird. Diese sind: die Liebe, die heilige Vollkommenheit, der heilige Wille, das heilige Gesetz, der heilige Ursprung, das heilige Allwissen, der heilige Glauben, der heilige Plan und die heilige Wahrheit. Es ist also das innere Wissen und absolute Urvertrauen, dass alles, was geschieht, vollkommen ist und dem göttlichen Plan entspricht, innerhalb des göttlichen Plans und Gesetzes abläuft, dass der Mensch göttlichen Ursprungs ist, reine Essenz und dass in ihm die göttliche Wahrheit, die Liebe und das Allwissen wirken. Jeder Mensch hat einen besonderen Zugang zu einem dieser Aspekte, allerdings entwickelt er im Laufe der ersten Lebensjahre ein Ich, ein Ego, eine Persönlichkeit, das durch unzählige, durch die Umwelt suggerierte Konzepte und Überzeugungen besteht und zudem geprägt wird durch „vererbte“ Gefühle, durch Urtraumen und grobe Verletzungen. Als Folge verliert er den Zugang zu dieser Heiligen Idee, die er verkörpert. In ihm entsteht das Gefühl, dass etwas mit ihm nicht stimmt, dass er nicht ganz oder vollkommen ist oder er fühlt sich als nicht existent, nicht adäquat, unvollständig oder auch unfähig, wertlos oder machtlos. Auf diesem Grundgefühl baut sich die Persönlichkeit auf und versucht zu kompensieren. Verliert also jemand die Essenz der Vollkommenheit, wird seine Persönlichkeit sein Leben lang diese Vollkommenheit „erzeugen“, nachahmen und anstreben. Ein mächtiger innerer Zwang macht ihn glauben, er selbst müsse vollkommen, perfekt oder rein sein, da er den Zugang zur Essenz der heiligen Vollkommenheit und Reinheit verloren hat. Es wird zu einem Grundmotiv, das all seine Handlungen prägt. Wir kennen die Perfektionisten oder Menschen, bei denen alles glänzen und sauber sein muss, die an sich selbst unerreichbar hohe Maßstäbe anlegen und auf jeden Fall perfekt sein müssen – im Beruf, als Mutter, Ehefrau oder was auch immer! Wurde die Idee des Heiligen Planes vergessen, nagt in ihm das Gefühl unvollständig zu sein. Er wird also versuchen, viel zu erleben, sich viele Sinneserfahrungen zuzuführen, dabei aber alles perfekt zu planen und zu durchdenken. Er wird sich Konzepte zurechtlegen, wie er das Leben erklären, verstehen und damit auch lenken und beeinflussen kann. Alles muss kontrolliert und erklärt, nichts darf dem Zufall überlassen werden. Hier wurde vergessen, dass, alles was geschieht, dem Göttlichen Plan zugrunde liegt, alles von einer unbegreiflichen Intelligenz geplant und geführt ist. Wurde die Essenz der Macht, der shakti vergessen, nagt in dem Menschen das Gefühl der Machtlosigkeit, der Schwäche. Also wird er immer bedacht sein, Situationen der Machtlosigkeit, der Schwäche, der Ohnmacht zu vermeiden. In Folge muss er der Starke sein, derjenige, der dominiert und unterdrückt, sein Wille zählt, er ist der Chef, der Macht und Kontrolle will. Er selbst fühlt sich unschuldig, Schuld haben immer nur die anderen. Dazu neigt er zu Wolllust und zu einem Missbrauch der Wahrheit zugunsten persönlicher Zwecke. Bei allen drei Beispielen erkennt die Persönlichkeit irgendwann einmal, dass die entwickelte Strategie nicht funktioniert. Sie wird nie perfekt sein, sie wird nie das Leben wirklich planen können und wird auch nicht durch Macht das Gefühl der Kraft und Stärke erzeugen können – weil alles im Menschen bereits vorhanden ist, alles ist als Essenz in ihm angelegt. Der Weg zur inneren Befreiung liegt darin, diese Essenzaspekte zu erkennen und den Weg dahin wieder freizulegen – durch die vielen Schichten des inneren Gartens. Die neun Essenzaspekte sind in dem alten Wissen des Enneagramms überliefert. Die Ego-Maschinerie baut auf diesen Essenz-Verlust auf und ist somit genau beschreibbar. In Büchern wie „Das spirituelle Enneagramm“ von Eli Jaxon Bear oder „Neun Porträts der Seele“ von Sandra Maitri ist mehr darüber zu lesen. Aber zurück zu unsrem Beispiel und der inneren Arbeit. Bei der inneren Arbeit in der Gruppe gehen wir den Kernen der einzelnen Zonen auf den Grund, bis wir zum Urereignis vorstoßen und den Verlust der Essenz freilegen. Im Verstehen, in der Schulung des Gewahrseins und im Erlösen all der Gespenster am Weg wird dieser Essenzaspekt zunehmend zu leuchten anfangen und wird das Wissen um den verlorengegangenen Aspekt wieder zum Leben erweckt. Es ist wahrlich der Moment, wo Dornröschen nach 100 jährigem Schlaf wachgeküsst wird. Alles wird leuchtender, klarer, heller. Die Person taucht vom Schlaf vieler Leben auf - hinein in das Jetzt, in dem alles einfach so ist, wie es ist. Die mystische Erkenntnis „Alles ist Gott“ wird immer mehr erfahren – und damit die Erkenntnis, dass alles geführt, wohl durchdacht und geplant ist, somit heilig und unantastbar. Das Vertrauen kommt wieder zurück und damit wird alles einfacher. Es gibt nichts Gnadenvolleres, als den Menschen zu begleiten, während er auftaucht, aufwacht, zum Leben erweckt wird. Seine alten Gedanken- und Gefühlsgespenster, die ihn solange in den Bann gezogen haben, zeigen sich so klar wie noch nie, sie können so schnell wie noch nie erlöst und befreit werden – womit der Weg zurück oder bzw. nach vorne zum Alleinen geebnet wird. |